Wochenziel 1 (Dienstag)

Tja – hier draussen ist es dann doch etwas schwieriger als in einer Klinik, in der man einen festen Stundenplan hat. Aber da mein Ziel es ist, positiv zu sein und nicht zu jammern, muss ich mal loslegen jetzt. Meine dumme Angewohnheit. mich morgens ersteinmal stundenlang mit Youtube zu befassen, muss ich echt mal in Angriff nehmen. Schließlich ist mein Bedürfnis, meinen Shit zu erledigen. Und den Kram als „Shit“ zu bezeichnen, zeigt deutlich meine noch vorhandene negative Einstellung.

Gestern sah ich ein Video, in dem gesagt wurde, wie kacke es doch ist, dass wir eine ich-bezogene, Selfie-süchtige Generation sind. Ja, finde ich auch. Da aber Blogs auch zu dieser Selbstdarstellerei zählen, fühlte ich mich schlecht. Denn ich sehe mich dieser Kacke nicht zugehörig. Ich mag keine Selfies, kein Instagram, kein Facebook. Blogs hingegen können sehr hilfreich sein. Ich habe es dann also für mich ins Positive gedreht. Ist das Selbstbetrug? Nein. Denn ich mach das hier für mich und für Menschen, die endlich was aus ihrem Leben machen wollen. Und sehen, dass sie nicht alleine mit diesen ganzen Herausforderungen sind, dass die ganze Selfie-Kacke einfach nur gelogen ist und nicht das wahre Leben spiegeln.

Ich verfalle wieder der Laberei und fokussiere mich mal jetzt auf den Fokus 😉

Gerade bin ich mega unzufrieden mit meinem Nichts-Tun. Meinem Bedürfnis nach Nahrung gehe ich gerade nicht nach, weil ich noch ’nen Kaffee und ’ne Kippe hab und der Appetit dadurch nicht gerade angeregt wird. Ich schaue noch büschn Youtube und mache mich an die Arbeit. Hab ich mir versprochen. Aber was von den etlichen Dingen sollte ich jetzt tun? Was genau ist denn nun wichtig und dringend im Moment? Ich habs: ich schreibe meine To-Do-Liste für die nächsten zwei Stunden. P.S. Ich hab dann doch noch nix von dem Plan gemacht, sondern meinen Haushal. Is zwar nicht dringend und wichtig, aber naja, ich seh’s als Fortschritt. Schon doof, wenn ich nicht einmal meinem eigenen Plan folgen kann und ich die wichtigen Dinge auf später verschiebe.

1) Positiv denken: Habe Dinge erledigt, die nicht wichtig oder dringend waren. Normalerweise würde ich mich selbst kasteien. Heute sage ich: Gut gemacht, hast dennoch was erledigt!

2) Bedürfnis checken: Essen, auch wenn ich keinen Appetit habe. Ich brauch schließlich die Energie.

3) Nicht jammern: Ich gehe jetzt ein Kleid zurückgeben, welches ich gekauft und erst zu Hause anprobiert habe. So ein Blödsinn. Um das endlich von meiner Liste streichen zu können und mich nicht selbst abzuwerten, weil ich wieder für die einfachsten Dinge zu faul bin, mach ich das JETZT. P.s. ich hab das Kleid vergessen.

 

 

 

 

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