Wochenziel 2 (Mittwoch)

1) Heute morgen hatte ich eine Situation, in der ich später nicht wusste, ob ich nun pissich sein „durfte“ oder nicht. Ich erzählte meinem Freund etwas und ich stellte eine Frage, während wir zur Bahn gingen. Er war dann sichtlich genervt, weil ich es nicht verstand. Er fuchtelte einmal mit seinen Armen hoch und meinte energisch „So funktioniert Politik nunmal!“ Ja, sage ich zu mir, er darf auch mal genervt sein. Aber in dem Moment fühlte ich mich dermaßen angegriffen, dass ich auch genervt reagierte. Führte dazu, dass wir in diesem Stress auseinandergingen. Sowas mag ich garnicht. Ich bin enttäuscht von mir, dass ich anderen nicht erlaube, genervt zu sein, aber es selber oft bin. Naja, als wir schweigend in der Bahn saßen, nahm ich seine Hand, er meine und es war büschn besser. Bevor wir uns trennten, sagte er noch, dass es ihm peinlich ist, wenn ich in der Öffentlichkeit so genervt rüberkomme. Ich hab mich entschuldigt. Später hab ich bereut, nicht gesagt zu haben, dass es mich einen scheiß interessiert, was die fremde Öffentlichkeit von mir hält. Und dass ich zurecht angepisst bin. Aber dabei ging es ja nicht um mich, sondern um sein Gefühl dabei. Also war es gut, den Mund gehalten zu haben. Das ist auch eine Sache, die ich gerne kontrolliert bekommen würde. Aber eine andere Baustelle. Ich werde versuchen, mich da jetzt nicht mehr reinzusteigern und schaue ein motivierendes Video. Passt ja: Die Aussagen meiner Arschengel (also z.B. die meines Freundes) wahrnehmen, annehmen und bejahend fühlen. So lass ich wohl meine Gefühle fließen. Und wie das gehen soll, erzählt der gute Herr Robert Betz hier.

 

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