Wochenziel 7 (Montag)

Fing ja gut an heute im Bett: mein Wecker klingelt um 9 Uhr an einem Feiertag. Zurecht kommt vom Freund ein Kommentar. Ich bin noch nicht ganz wach und erinnere mich nicht an mein Wochenziel, zu fühlen, zu denken und erst dann was zu sagen. Auch komme ich nicht dazu, meinen Tag mit guten Gedanken zu starten. Demnach reagier ich mal wieder wie der letzte Penner und kram in Themen rum, die nur von mir selbst ablenken („ja, aber wenn du blabliblu, dann blublibla!“). Und am Ende steh ich da und fühl mich zurecht wie’n Idiot bei der idiotischen Aktion. 

Paar Stunden später gab es erneut so eine Situation. Und das bestätigt mal wieder, wie sehr meine Entscheidungen, die ich zu schnell treffe, mit meiner Laune abhängen. Ich habe mich nämlich gestern entschieden, heute meinem Papa bei etwas zu helfen und nun bin ich derbe sauer auf MICH, lass es aber vollasimässig an anderen aus. Später, bevor ich meinem Papa half, affirmierte ich mich runter und sah das mal als Kommunikations-Übung. 

Mein Freund sagt, die Situationen waren zwar nicht schön, aber Schwamm drüber. Wie gerne hätte ich schon jetzt genauso eine Einstellung zu Dingen! Und wie schön es doch ist, so jemanden an meiner Seite zu haben. Ich hätt‘ wohl schon längst aufgegeben. Aber die ganze Mühe lohnt sich!

Also achte ich noch bewusster auf scheiss Situationen, die mich aus der Bahn werfen. Ich muss diese „nur“ schnell genug bemerken. Darin liegt der Casus knacksus. 

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