Wochenziel 7: Resümee

„Ich fühle, dann denke und erst dann rede ich“ ist zwar eine sehr schöne Affirmation, aber wenn es dann um’s aktive Umsetzen geht, verläuft sich die Sache bei mir dann oft wie von selbst (und genau dem will ich mit regelmäßigen Wochenzielen vorbeugen). Ich verhalte mich dann wieder so, wie ich mich nicht mehr verhalten will. So richtich scheiss assiges Verhalten. Tunnelblick. Eine wichtige Herausforderin für mich bezüglich dieses Verhaltens ist das Fühlen. Das rechtzeitige Fühlen. Häufig höre ich garnicht auf mein Gefühl und verstehe mich manchmal selbst nicht mehr. Wie kann ich erwarten, dass andere es tun? Meine Worte und Taten werden missverstanden, weil ich vor Hochspannung nicht mehr klar denken und mich äußern kann. Das passiert, wenn sich Gefühle in mir aufstauen und ich diese einfach ignorier, Dann fühle ich nicht mehr in mich hinein, sondern bin irgendwie neben mir, denke Mist und argumentiere äusserst schlecht. Wenn ich also nicht in mich hinein fühle, dann kann ich auch nicht mehr genau nachvollziehen, woher genau meine „schlechten“ Gedanken eigentlich gerade kommen, warum ich mich nun wieder in Kleinigkeiten reinsteigere, Kacke laber und mich in lächerliche Konflikte verstricke. Ich solle mich einfach in „Klara Verstand“ umbenennen meinte der Mann, der hier grad neben mir sitzt, nachdem ich irgendwas mit „ja, klarer Verstand wär mal nich‘ schlecht“ kommentierte.

Gratuliere, du bist durch den Beitrag gekommen! Keine Ahnung, ob das alles nachvollziehbar ist, meine Augen fallen zu… Nichtsdestotrotz bin ich mir sicher, dass die 10WT-Challenge „Aktive Selbstliebe“ die Sache mit’m Fühlen schon auflockern wird! Bis die Tage!
P.s. Die SMART-Regel hab ich nicht ganz eingehalten, denn ich musste nicht „skillen“, wie wir Bordis es nennen. Ich konnte meine Gedanken recht zügig lenken. Früher war das schlimmer. Meinen guten Kaffee (Wochenziel-Belohnung) hab ich mir bereits geholt…

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2 Gedanken zu „Wochenziel 7: Resümee

  1. Ich mag Menschen, die, so wie Du (und ich) auf ihrem Weg bleiben. Sich nicht von Rückschlägen entmutigen lassen und weiter machen. Eines haben wir beide gemeinsam, trotz unterschiedlicher Krankheiten und der vermutlich drei Jahrzehnte zwischen uns: Wenn wir heil werden wollen, müssen dürfen wir uns täglich selbst reflektieren. Innenschau halten, tägliche Inventur machen, wie wir Alkoholiker sagen.

    Das ist nicht immer angenehm, kostet Zeit, Geduld und macht mitunter auch recht langsam. Wird aber mit der Zeit zu einer Tages-Routine, ein fester Bestandteil unseres Lebens. Mir bekannte Menschen haben in jungen Jahren derart getobt, dass sie mit Mitte 20 so ziemlich alles durch hatten, und loslassen konnten, für ein anderes Leben. Selbst bin ich darüber fast 40 geworden … sollte so sein.

    Ich freue mich für dich, dass du so früh damit beginnen durftest 🙂

    Grüße aus dem Tal der Wupper !

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  2. Reiner, ich danke Dir für Deinen Kommentar! Es ist schön, diesen wichtigen Aspekt mal wieder zu lesen! Oft denke ich, wie cool es gewesen wäre, das alles damals gewusst zu haben. Aber andererseits sind wir ja froh, DASS wir JETZT so weit sind und daran arbeiten können und wollen! Und da bleiben nunma Herausforderungen („Probleme“) nicht aus. Es soll alles so sein und es ist schon gut wie es ist, auch mit 35, oder 40, oder 70. Da lassen wir uns beide nicht entmutigen – schön! 🙂

    Und liebe Grüße zurück aus’m (heute ausnahmsweise mal nassen) Hamburch ❤

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