Wochenziel 9: Aktive Selbstliebe für 10 Wochen (10WTC1 Übung 6)

Ich habe ein Problem mit meiner Atmung. Ich vergesse in manchen Situationen einfach zu atmen. Beim Reden, beim Streiten, beim Küssen, beim Lieben, überhaupt oft, wenn ich auf etwas sehr fokussiert bin. Das bewirkt, dass ich dann nach ’ner Zeit nicht mehr richtig reden (ja, stellt euch ruhig das Raab-Video dazu vor), streiten, küssen, lieben usw. kann. Logisch?^^ 

Vielleicht scheint es eine komische Übung zum Thema Selbstliebe, aber um mich besser zu spüren und gewisse Gefühle durch Atmung effektiver zu stärken oder eben abzuschwächen, muss ich da jetzt ernsthaft loslegen. (Eine gute Sache wäre an dieser Stelle eine Nichtraucher-Woche, aber damit müsste (meinem Hirn nach) auch der Kaffee wegfallen. Nicht jetzt!)

Ok, zurück zum Thema: Atmung spielt bei mir als Frühwarnzeichen kurz vor einer Hochanspannung eine wichtige Rolle. Da diese Woche häufig dummes Zeuch aus mir raus sprudelte und es nicht mehr so weiter geht (die „erst fühlen, dann denken, dann reden“ Affirmation reicht grad nicht mehr aus – einige Dinge laufen echt blöd und manchmal ist das halt so), will ich diesbezüglich bald Ergebnisse sehen. Also is‘ Hustlen angesagt. Mein Freund und meine Mitmenschen werden sich auch freuen. Ich werde mich kommende Woche mithilfe von Atem-, Dehn- und Entspannungsübungen besser kennenlernen, um das Atmen nicht zu vergessen und um durch genug Sauerstoff im Hirn mit brenzligen Situationen besser umgehen zu können. Ich weiß noch wie es war, als ich paar Jahre Yoga praktizierte und diese Übungen wöchentlich machte. Ich war wie im High, ich hatte ein super Körpergefühl und ruhiger war ich auch. Dann hätte ich irgendwann wieder zu viel Party gemacht… Mittwoch könnte ich da mal wieder hingehen.

Die gudde alde SMART-Formel bedient sich dessen wie folgt:

S – spezifisch: 30 Minuten lang Meditation, Atemübungen, Progressive Muskelrelaxation (PMR) nach Jacobson oder Dehnübungen (zu finden bei YouTube).

M – messbar: Ja.

A – aktionsorientiert: Übungen machen, aufschreiben und abchecken, wie oft ich am Tag aus meinem Gleichgewicht komme, weil ich nicht bewusst atme.

R – realistisch: Die Übungen schon. Es im Alltag zu bemerken, wann ich aufhöre zu atmen, ist schon ’ne andere Hausnummer.

T – terminiert: Jeden morgen nach’m Aufstehen. Tagsüber/abends dokumentieren.

Verpasste Belohnung von letzter Wocje: Das Gummiboot rausholen, aufblasen und schauen, ob die Luft die Tage rausgeht. Dann rauf auf’s Wasser. Falls es regnet, gönn‘ ich mir Lesezeit, moooment, ich wähl mal ein Buch, welches hier seit Monaten liegt: „Simplify your life“ von Herrn Küstenmacher. Das Buch und die Tipps darin sind der Burner. Ich wende einiges daraus bereits an, es gibt zahlreiches im Internet zu diesem Thema. Aber das Buch habe ich irgendwann bei der Hälfte weggelegt. Ich war überfordert mit meinem ganzen Leben, und auch mit dem Buchinhalt. Zu der Zeit war es das falsche Buch. Zudem wollte ich nicht mehr so viele Ratgeber lesen, sondern mal wieder in fantastische Welten eines Thrillers eintauchen. Mal richtig abschalten. Hatte damals zwar auch nicht geklappt, aber egal. Les‘ ich bei Regen dann mal ’nen guten Ratgeber.

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